Über uns

Profil

Die Anlauffabrik stellt eine optimale Umgebung zur praktischen Erprobung neuer Produktionsprozesse, Produktideen und Mobilitätslösungen bereit. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Forschungsideen schneller, günstiger und flexibler als bisher aus der Konzeptionsphase in Serie zu bringen.
Als Reallabor steht die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und der Gesellschaft im Vordergrund – somit wird das Expertenwissen aus der Universität in die Anwendung gebracht.
2100

m2 Hallenfläche

12

mietbare Maschinen

17

weitere Maschinen & Anlagen

6

Projektflächen

Seit 2013 stehen Entwicklern, Produzenten, Start-Ups und Zulieferern Anlagen und Flächen für die Produktion von einzelnen Komponenten bis zu gesamten Fahrzeugen und Maschinenprototypen zur Verfügung – von 3D-Druckern bis zu Montagelinien.

 Forschungspartner

Die Anlauffabrik arbeitet eng mit den Forschungscentern des RWTH Aachen Campus,  RWTH-Instituten und weiteren Einheiten im Bereich der Produktionstechnik und der E-Mobilität zusammen und stellt Ihnen die passenden Experten und Expertinnen für Ihr jeweiliges Projekt zur Seite.
Diese Forschungspartner und weitere sind Teil des RWTH Aachen Campus, auf dem ein einzigartiges Ökosystem mit einem umfassenden Expertennetzwerk und moderner Forschungsinfrastruktur stetig wächst. Mit dabei: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RWTH Aachen, An- und Fraunhofer-Institute vor Ort sowie KMUs und Global Player. Gemeinsam werden Ideen schneller umgesetzt – bei gleichzeitig reduzierten Forschungs- und Entwicklungskosten.

Innovation Factory

Die Innovation Factory bietet die Möglichkeit eines iterativen, agilen Entwicklungsansatzes, wodurch die schnelle, interdisziplinäre Entwicklung neuer Produkte mit den Schritten Ideation, Customer Focusing, Development, Prototyping und Industrialisation ermöglicht wird. Hierbei stellt die Anlauffabrik für die Schritte Development bis Industrialisation die Infrastruktur zur Herstellung von Prototypen und zur Untersuchung neuer Produktionstechnologien zur Verfügung. Hierbei können auch die Erkenntnisse gesammelt werden, wie eine anschließende Serienfertigung eines Bauteils gestaltet sein muss.

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Center Factory Planning

Das Center stellt sich die Frage, wie die Fabrik von morgen gestaltet sein muss und wie die Fabrikplanungsprozesse schneller sowie effektiver gestalten sein müssen, um effizienter Fabriken zu bauen. Die Anlauffabrik kann hierbei durch konkretes Produktionswissen und einer praxisnahen „Fertigungsfabrik“ die Konzepte des Centers unterstützen um den Kunden zusätzlich auch gleich den idealen Aufbau einer Fabrik liefern zu können. Weiterhin kann die Infrastruktur der Anlauffabrik auch für Fabrikplanungsprozesse Im Bereich green- und brownfield als Referenzfabrik dienen.

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Demonstrationsfabrik (DFA)

Die DFA ist eine zentrale Fertigungsumgebung auf dem RWTH Aachen Campus, spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen, bis hin zur Realisierung von Produkten in Kleinserie im Bereich des Trennens, Umformens und manuellen Fügens von Metallen. In Kooperation mit der Anlauffabrik ist somit bereits der Beginn der Wertschöpfung in der Bauteilherstellung und ein zertifizierter Schweißbetrieb abgebildet.

Zur Demonstrationsfabrik

WBA Aachener Werkzeugbau Akademie

Die WBA ist in den Geschäftsfeldern Beratung, digitale Lösungen, Weiterbildung und Forschung tätig. Hierbei liegt der Fokus auf der zukunftssicheren Ausrichtung des Werkzeugbaubetriebs durch die Verbindung zwischen Wissenschaft und Industrie. Die Zusammenarbeit mit der WBA besteht zum einen im Bereich der zerspanenden Fertigung als Ergänzung des Anlauffabrik-Portfolios und zum anderen bieten die Maschinen und Prototypen der Anlauffabrik auch eine interessante Möglichkeit die von der WBA entwickelten und gefertigten Werkzeuge bei uns zu testen.

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Invention Center (INC)

Das Invention Center ist die erste Anlaufstelle für die schnelle und kundennahe Umsetzung von innovativen Ideen auf dem Campus Melaten. Das Invention Center ist ein wichtiger Partner der Anlauffabrik, da es die ersten beiden Prozessschritte im Innovationszyklus abdeckt, nämlich die Ideation und das Customer Focusing. Somit ist das Center in der Lage mit potentiellen Kunden innovative Ideen zu entwickeln und durch die Unterstützung der Anlauffabrik diese Ideen in Form von Prototypen oder Untersuchungen an Maschinen, nach Kundenwunsch, durchzuführen.

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Center for Systems Engineering (CSE)

Das CSE verfolgt das Ziel die nötigen Schlüsseltechnologien für die Produktentstehungsprozesse der Zukunft zu entwickeln und ganzheitlich zu erproben, wobei die modellbasierte Entwicklung technischer Systeme die Grundlage zur vollständigen Digitalisierung und Automatisierung bildet. Das CSE betrachtet den Schritt „Entwicklung“ im Innovationsprozess, bevor die Anlauffabrik im Prototyping in die praxisnahe Umsetzung geht. Diese Zusammenarbeit mit der Anlauffabrik ist für beide Seiten interessant und ermöglicht somit ein ganzheitliches Paket anbieten zu können.

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ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing

Das ACAM bündelt Ressourcen und Zugang zum Know-how führender Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen im Themenfeld der Additiven Fertigung. Dies deckt die Entwicklung von Materialien, die gesamte Prozesskette, die Steigerung der Produktivität und die Reduzierung der Durchlaufzeiten ab. Die Anlauffabrik kann hier dem ACAM auf der einen Seite mit 3D-Druck-Maschinen und weiteren Maschinen und Fertigungsprozessen zur Anwendung und Analyse von additiv gefertigten Bauteilen dienen. Auf der anderen Seite kann die Anlauffabrik auf die deutlich weitergehenden Kompetenzen im Bereich der additiven Fertigung des ACAM zugreifen.

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Global Production Management Center (GPMC)

Das GPMC ermöglicht Unternehmen ihre Produktivität zu maximieren, indem anwendungsgerechte Methoden und nutzenorientierte Tools für kurzfristige Entscheidungen und langfristige Planung von der Standort- bis zur Netzwerkebene entwickelt werden, um schnellere und bessere Entscheidungen in der Produktion zu treffen. Hierbei kann das GPMC nicht nur der Anlauffabrik helfen Entscheidungsprozesse in der Produktion zu beschleunigen, sondern das GPMC kann auf Basis der Produktion und Maschinen der Anlauffabrik unter realen Umgebungen neue Lösungen entwickeln.

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Complexity Management Academy (CMA)

Durch ihr Expertennetzwerk aus Industrie und Forschung und durch individuelle Weiterbildungsangebote hilft die CMA dabei die produkt- und prozessinduzierte Komplexität in einer Organisation zu beherrschen und aus einem erfolgreichen Komplexitätsmanagement Wettbewerbsvorteile zu generieren. Hierbei kann die CMA nicht nur die Komplexität in den Abläufen der Kunden analysieren, sondern kann es demonstrativ auch mit der Infrastruktur der Anlauffabrik umsetzen. Die realen Herausforderungen bei der Umsetzung von Projekten in der Anlauffabrik ermöglichen der CMA ein eigenes Komplexitätsmanagement aufzubauen.

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Center for Connected Industry (CCI)

Das CCI strebt danach interoperable, skalierbare, vernetzte Informationssysteme für den industriellen Einsatz anzubieten, indem es Kompetenzen aus Industrie und Forschung zusammenbringt, um in agiler Kooperation direkt anwendbare Industrielösungen zu entwickeln und ein industrielles Ökosystem zu erschaffen, in welchem man Gestalten, Erleben, Verstehen, Testen und innovative Informationssysteme integrieren kann. Die Anlauffabrik bietet dem CCI eine Infrastruktur, in der an verschiedenen Fertigungsprozessen und Maschinen Informationen ausgetauscht und demonstrativ untersucht werden können.

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Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL)

Für die Leichtbauindustrie werden Zielmärkte und Anwendungen für Composite-basierte Multi-Materialtechnologien analysiert, um wirtschaftlich relevante Technologieoptimierungen zu identifizieren und daraus wettbewerbsfähige Innovationen für wirtschaftlich hochrelevante Marktsegmente zu entwickeln, aber auch die passenden Partner für die industrielle Implementierung und Etablierung im Markt. Hierbei sind für die Anlauffabrik nicht nur die Erkenntnisse des AZL interessant, welche in eigenen Ansätzen zum Thema Leichtbau implementiert werden können. Darüber hinaus kann sich die Anlauffabrik über das AZL als Anlaufstelle für die Erarbeitung von Prototypen im Bereich Leichtbau hervorheben.

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European 4.0 Transformation Center (E4TC)

Das E4TC sammelt geeignete Technologien zur Umsetzung von Digitalisierungsstrategien auf dem RWTH Aachen Campus, die dann konkret eingesetzt und vor diesem Hintergrund vermittelt werden. Hierbei kann die Anlauffabrik nicht nur die Fachkenntnisse des E4TC im Bereich Industrie 4.0 für die Digitalisierung der Anlauffabrik selbst nutzen. Sie bietet ihren Kunden an gemeinsam mit dem Center Industrie 4.0 Konzepte für die weitere Fertigung des Produktes zu entwickeln und zu implementieren, dessen Prototyp in der Anlauffabrik gefertigt wurden.

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Elektromobilitätslabor (eLab)

Das eLab bietet eine offene Infrastruktur zur Erforschung der Elektromobilproduktion. Dies reicht von der Technologieentwicklung über das Testing bis hin zum fertigen Prototypen, wobei die vorhandenen Ressourcen angemietet und flexibel genutzt werden können. Ein Teil der Anlauffabrik ist u. a. auch im eLab verortet und unterstützt mit Anlagen und Flächen dort im Bereich des Laserstrahlschweißens, Aufbaus von Prototypen und Testings. Zusammen mit dem eLab kann beispielsweise so die Fertigungskette von der Batteriezellherstellung über die Batteriemodulfertigung bis zur Batteriepackproduktion abgebildet werden (die letzten beiden Schritte mit der Anlauffabrik zusammen).

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Center for Smart Industrial Agriculture (SIA)

Das Center strebt an, einen Paradigmenwechsel in der heutigen Landwirtschaft einzuleiten, indem die industrielle Landwirtschaft nachhaltig mit industriell etablierten Prozessen, Methoden und Tools im Sinne der Kreislaufwirtschaft unterstützt wird. Hierbei ist für die Anlauffabrik interessant, dass Innovationen in diesem Bereich unweigerlich zu der Erprobung neuer Technologien und Maschinen in der Landwirtschaft führen, wofür der Bau von Prototypen zur Erprobung notwendig ist.

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Referenzen

Wir haben bereits eine Vielzahl an Projekten erfolgreich umgesetzt – darunter öffentlich geförderte Forschungsprojekte oder Aufträge aus der Wirtschaft. Hier stellen wir Ihnen einige davon vor.

NEXT e.GO Mobile

Elektro-Stadtauto e.GO Life

Der elektrische Stadtwagen e.GO Life der Next e.GO Mobile SE ist eines der größten Erfolgsprojekte aus dem Cluster Produktionstechnik. Nach einem hochiterativen Entwicklungsprozess von nur 3 Jahren startete die Serienproduktion in Aachen.

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PEM

Adaptive City Mobility – e-Taxi für die Innenstadt

Zur Verbesserung der Lebensqualität in Innenstädten bei gleichzeitig hohem Mobilitätsanspruch der Einwohner wurde in der Anlauffabrik ein neues Fahrzeugkonzept entwickelt, dessen Bauteile gefertigt und die Prototypenfahrzeuge aufgebaut.

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Anlauffabrik/Schulmann

Additiv gefertigte Schweißvorrichtungen für den Prototypenbau

Zur Reduzierung der Bereitstellungsaufwände, wie bspw. Fertigungskosten und –zeit, von Vorrichtungen im Prototypenbau, kann der Einsatz von Kunststoff additiver Fertigung eine Alternative darstellen. Somit können auf den Einsatzzweck und –zeitraum abgestimmte Vorrichtungen verwendet werden und anschließend dem Kreislauf wieder zurückgeführt werden.

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Team Sonnenwagen e.V

Solarrennwagen für die World Solar Challenge

Für die Teilnahme an dem Solarrennen World Solar Challenge quer durch Australien entwickelte und fertigte das studentische Team Sonnenwagen Aachen e. V. ein ultraleichtes Solarrennfahrzeug in der Anlauffabrik.

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Anlauffabrik/Schulmann

Additive Tooling – Additive Fertigung von Umform- und Spritzgusswerkzeuge aus Kunststoff

Die kunststoffbasierte additive Fertigung von Werkzeugen, wie bspw. für den Einsatz bei der Blechumformung und dem Spritzgießen bietet das Potenzial, hohe Entwicklungs- und Industrialisierungsaufwände von Bauteilen bis zu kompletten Fahrzeugen zu senken. Am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University wird dieser Ansatz u. a. an Karosserieblechen, Zellverbindern in Batteriemodulen und an Interieurbauteilen untersucht.

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Anlauffabrik/Schulmann u. TRUMPF

Prototypenbau und Kleinserienfertigung von Batteriemodulen mit Remote-Laserstrahlschweißen

Der Batteriespeicher eines Elektrofahrzeuges ist wesentlich für dessen Leistungsfähigkeit und Kostenstruktur verantwortlich. Aus vielen kleinen Batteriezellen werden zu Batteriemodulen und diese zu Batteriepacks zusammengeschlossen. Neben dem Fügen der einzelnen Gehäuse, werden ebenfalls die elektrischen Kontakte häufig mittels Remote-Laserstahlschweißen gefügt. Im neuen Markt der E-Mobilität in Kombination mit dem Remote-Laserstrahlschweißen haben wir Unternehmen beim Eintritt in diesen Markt unterstützt.

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Team

Unser Team besteht aus erfahrenen Mitarbeitenden im Bereich der Werkstatt, im Bereich der Verwaltung und Ingenieurinnen und Ingenieren aus den Bereichen Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Mit diesem interdisziplinären Team und unserer umfangreichen Infrastruktur unterstützen wir Ihr Projekt.

Anlauffabrik/Schulmann

Anlauffabrik/Schulmann

Georg Bergweiler

Abteilungsleitung Fahrzeugproduktion

g.bergweiler@wzl.rwth-aachen.de

Anlauffabrik/Schulmann

Falko Fiedler

Leitung der Anlauffabrik

f.fiedler@wzl.rwth-aachen.de

Anlauffabrik/Schulmann

Maria Tojcic

Verwaltung

m.tojcic@wzl.rwth-aachen.de